Bengalkatze Wesen - aktiv, neugierig, aufmerksam und verspielt.
Bengalkatze Wesen: Aufmerksam, verspielt … sehr aktiv.

Verspielt, aktiv, neugierig – das ist das Bengalkatze Wesen kurz umschrieben. Oder ist es der Charakter einer Bengalkatze? Das lässt sich kaum trennen.

Bengalkatzen sind bis ins hohe Alter extrem verspielt und aktiv. Bengalen zeichnet auch ihre Neugierde aus. Zudem sind sie in der Lage Gegenstände zu apportieren.

Intelligenz der Bengale fordert ihre Zeit

Da Bengalen ein so intelligentes Wesen haben und eben auch so aktiv sind, benötigten diese Katzen viel Beschäftigung. Bekommen Bengalkatzen zu wenig Beschäftigung, dann kann es zu Verhaltensauffälligkeiten kommen. Allerdings sind Bengalkatzen so intelligent, dass man sie auch in gewisser Weise erziehen kann. Sie wissen ganz genau was sie dürfen und was nicht.

Von ihrer Wildkatzen-Vergangenheit ist bei ihrem verschmustem Wesen kaum noch etwas zu erahnen. Aggressionen sucht man bei diesem Kätzchen vergeblich.  An die Wildkatze in der Bengal erinnert eben mehr das Aussehen, die Aktivität und eben auch die Sprungkraft. Nicht ihr Wesen.

Bengalen reden gerne

Sie unterhält sich sehr gerne mit ihren Menschen, sei dies nun mit fast aufdringlichem Schmusen und Schnurren oder auch stimmlich durch Gurren und Miauen. In ihrer Art erinnert sie teilweise an einen kleinen Hund, der seinem Menschen durch die ganze Wohnung folgt. Sie ist allerdings so redsellig (das sind kleine Hunde meist nicht), dass man meinen könnte, dass sie sich selbst gerne reden hört.

Bengalkatzen sind äußerst temperamentvoll. Mit ihrem starkem Temperament sind sie allerdings keine guten Spielkameraden für kleine Kinder. Kinder sollten schon etwas älter sein, gerade weile eine Bengalkatze beim Spielen durchaus auch mal ihre Krallen einsetzen kann.

Die Bengalkatze ist anhänglich und verschmust. Sie folgt ihrem Menschen gerne. Sie ist sportlich und aktiv. Die Bengal mag nicht nur Aktion, sondern vor allem auch Beschäftigung.

Verspielt und schlau wie die Bengal ist, lernt sie auch gerne Tricks. So gehört sie zu den Katzen, die durchaus auch Apportieren, sonst ja eher eine Domäne der Hunde. Tricks lernt die Bengal dank ihrer Intelligenz nicht nur gerne, sondern auch relativ schnell. Natürlich sollte auch die Bengal einen guten und am besten großen Kratzbaum haben.

Bengale mag vom Wesen her auch Wasser

Bengalkatzen lieben Wassr. Gerne auch im Hundepool :-)
Bengalkatzen lieben Wasser.

Wasser mag sie. Egal ob in der Badewanne, in Form von Tropfen aus dem Wasserhahn, Planschbecken oder sogar Aquarien – es zieht sie magisch an. Wer also eine Bengalkatze hat, kann durchaus mal versuchen, ihr eine Freude zu machen, in dem ein entsprechendes Hundeplanschbecken angeschafft wird. Ein normales Planschbecken sollte es aufgrund der Krallen dann doch nicht sein. Mit einem kleinen Hundepool kann man einer Bengale aber Freude bereiten, vor allem, wenn man sich dann mit ihr an diesem auch beschäftigt und sie zum Beispiel Gegenstände aus dem Planschbecken angeln lässt.

Vom Wesen her auch anhänglich

Bengalkatzen sind sehr anhängliche Tiere, die sich allerdings gerne auch auf nur eine Person fixieren. Ist man alleine mit der Katze, dann kann das natürlich durchaus gewünscht sein. Wer die Katze aber in eine Familie holt, sollte darauf achten, dass gerade in der Anfangszeit alle, die eine Beziehung zu der Katze haben sollten und wollen, auch mit ihr Zeit verbringen. Das heißt, mit ihr Spielen, sie auch mal bürsten und massieren.

Energiegeladen wie die Bengal ist, sollte man ihr am besten auch hochwertiges Futter geben.

Siehe auch Bengalen Haltung und Bengalen Gesundheit.