Bengalkatze Preis
Eine Bengalkatze von einem seriösen Züchter hat ihren Preis.

Jetzt hat man sich entschlossen, man möchte eine Bengalkatze kaufen. Wie hoch der Preis für ein Kitten aus einer seriösen Bengalkatzen Zucht ist, das hängt auch davon ab, was für eine Katze man möchte. Da Katzen ja zu verschiedenen Zwecken gekauft werden, kosten diese dann auch unterschiedlich viel Geld.

Preise für Bengalkatzen unterscheiden sich nach Katzenart

  • Liebhaberkatzen, die ganz normale Hauskatzen und Stubentiger werden.
  • Katzen, die auf Ausstellungen (hoffentlich) Preise gewinnen.
  • Katzen und Kater, die für den Fortbestand der Bengalen als Rasse sorgen sollen und das unter Einhaltung von gewissen Standards und Zuchtvorgaben.

Zukünftige Preisträger kosten meist auch mehr

Richtig teuer wird es, wenn man ein Kitten kauft, mit dem man dann später auch auf eine Katzenausstellung möchte. Solche Katzen müssen nahezu perfekt sein (das heißt dem Rassestandard für Bengalkatzen und Zuchtvorgaben entsprechen), damit sie auf einer Ausstellung auch bestehen können. Und dort geht es nicht um Schönheit (die bekanntlich im Auge des Betrachters liegt), sondern um die Einhaltung von Rassestandards. Das bedeutet die Fellzeichnung muss perfekt sein, ebenso die Proportionen, das Fell, die Kopfform und was von den Richtern bei einer Katzenausstellung sonst noch bewertet wird. Aber eine solche Katze kauft man sicherlich nicht alleine über eine Auswahl im Internet, hier sollte man die Cattery, den anbietenden Züchter, schon etwas näher kennen.

Tiere für eine Bengal Zucht sind auch nicht gerade günstig

Das gilt auch, wenn man ein Zuchttier kaufen möchte. Auch hier sollte so einiges passen, der Stammbaum muss natürlich genauso makellos sein wie bei den anderen Katzen und es darf keine Abweichungen zu den Zuchtzielen bestehen. Auch hier wird man sicherlich schon länger Kontakt zum Züchter aufnehmen wollen, ehe man sich entschließt ein solches Kitten zu kaufen.

Bengal-Liebhabertiere haben auch ihren Preis

Aber es gibt eben noch die Liebhabertiere und das sind die Katzen Kitten, die nun mal am häufigsten gekauft werden (und damit auch verkauft). Da man sich aber nicht so häufig eine Katze kauft, wird man meist zum ersten Mal mit einem entsprechenden Züchter in Kontakt treten. Daher sollte man sich, um den Kauf bei einem Tierquäler und Vermehrer auszuschließen, vorab gut informieren (andere Kunden, Empfehlungen etc.). Kauft man sein Kitten dann bei einem Züchter, dann wird man wohl mehrfach hingucken müssen, um überhaupt einen Unterschied zu einem Kätzchen zu entdecken, dass auch zur Zucht geeignet wäre. Meist sind es nur kleine Abweichungen, die aus einem Zuchttier ein Liebhabertier machen. Kauft man ein solches Kätzchen, dann muss man häufig auch einen Vertrag unterschreiben und in diesem ist die weitere Zucht auch ausgeschlossen. Wenn einem ein solcher Vertrag nicht vorgelegt wird, sollte man durchaus misstrauisch werden.

Wie hoch ist nun der Preis für eine Bengal, die zur Hauskatze wird?

Was ist nun der Preis für eine Bengalkatze als ganz normale Hauskatze, mit der nicht gezüchtet werden soll und die auch nicht auf Ausstellungen Preise gewinnen soll?

Für eine reinrassige Bengalkatze von einem guten Züchter sollte man, selbst bei einem Liebhabertier mit einem vierstelligen Betrag rechnen. Etwa 1000 bis 1500 Euro können es sein, die dann über den Tisch gehen. Zuchtkatzen und auch Schaukasten kosten mindestens eintausend Euro mehr.

Seriöse Zucht kostet Geld

Bevor man jetzt zurückschreckt und das für viel Geld hält. Züchten hat nun mal seinen Preis. So kostet schon das Decken lassen durch einen (ebenfalls reinrassigen Bengalkater, der natürlich auch aus einer guten Zucht stammen sollte etc.) eben auch leicht einen vierstelligen Betrag.

Die Geldausgaben fangen aber schon vorher an, schließlich sollte die Katze (und natürlich auch der Kater) ja auch gesund sein und auch regelmäßig auf bestimmte Krankheiten untersucht werden.

Dann muss die Kätzin natürlich auch vom Tierarzt betreut werden und die Kitten ebenso. Es gibt erste Impfungen, die bereits kurz nach der Geburt fällig sind, ebenso müssen die Kleinen ja auch entwurmt werden. Und sie brauchen die richtige Nahrung, um gesund zu sein und zu bleiben. Ebenso wie man dem Muttertier sicherlich kein Billigfutter vorsetzen sollte.

Papiere und Stammbaum sind Posten aber kosten nicht die Welt

Dann gibt es rund um die Zucht eben auch Verwaltungsausgaben. Schließlich gehört der Züchter, wenn er seriös ist, auch einem Verein an. Und er muss für die Kitten natürlich auch einen Stammbaum anfertigen lassen. Dies sind zwar auch Kosten, aber selten dürften diese über 100 Euro liegen. Oftmals werden einem Kitten vom Vermehrer ja für 400 oder 500 Euro angeboten, die seien ja so günstig, weil man das viele Geld für den Zuchtverband sparen würde. In Wahrheit sparen solche Vermehrer oftmals nur bei der Einhaltung von Standards, an der Gesundheit von Mutterkatze und Kitten, oftmals sogar an der Ernährung etc. Und auch die Haltung der Tiere ist meist höchst fragwürdig und hat nichts mit Liebe zum Tier zu tun.

Günstige Bengalkatze kaufen?

Wem das alles zu teuer ist, der sollte nicht auf windige Angebote im Internet zurückgreifen. Oftmals handelt es sich um Vermehrer Katzen. Zum einen fördert man dadurch deren Geschäftsmodell – schnell, billig Rassekatzen für den Verkauf produzieren und damit auch Tierquälerei und zum anderen: Das was man beim Kauf durch einen günstigen Preis bei der Bengal spart, gibt man oftmals durch die Neuanschaffung einer zweiten Katze aus, da die erste leider verstorben ist. Oder man wird bester Freund seines Tierarztes, da die unheimlich günstige Bengal dauernd krank ist. Mit Glück erhält man nur einen Mischling, der vielleicht sogar das Aussehen einer Bengal hat, und mit noch mehr Glück ist der sogar gesund und nicht gestört (Wesen und Charakter Bengal). Siehe auch Bengalkatze kaufen.

Wer sich keine 1000 Euro oder mehr für eine Rassekatze leisten kann oder will, der sollte vielleicht einer Tierheimkatze oder einer Bengalkatze in Not eine Chance geben.